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Die Netzwerkinitiative:

Jüdische Museum Berlin
AAM Entertainment
 “Bass Sultan Hengzt”

Hertha BSC
Türkische Gemeinde zu Berlin
Türkiyemspor Berlin
Alte Feuerwache e.V., KiJuKuZ
Otto-Wels-Grundschule
MehrGenerationen-Haus Wassertor
Polizeiabschnitt 52/53
Volker-Reitz-Stiftung
Bundesdruckerei GmbH
Lichtjugend e.V.
DAUG e.V.
DITIB e.V.
Islamische Förderation
Carl-Friedrich-Zelter-Schule
Gloria Event
Mitglieder des Abgeordnetenhauses
Murat Topal, Comedian
Cengiz Koc, Boxer
Kirchliche Arbeit im
Polizei- und Zolldienst

Bezirksamt Friedrichshain- Kreuzberg/Jugendamt
Berliner Fußball-Verband
Kick- Sport gegen Jugend-delinquenz
KSF Anadolu Umutspor
S-Bahn Berlin
Fadi Saad
PSD Bank Berlin-Brandenburg
 

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Stopp Tokat - Die Charta

Charta
 für die Senkung der Anzahl von Raubtaten durch die Netzwerkinitiative

STOPP TOKAT!

Präambel

Die Unterzeichnenden sind der Auffassung:

Die Anzahl der Raubtaten in Kreuzberg durch Jugendliche und junge Erwachsene ist hoch; sie möglichst schnell und dauerhaft zu senken, soll Ziel der Netzwerkinitiative „STOPP TOKAT!“sein. Tokat stammt aus dem türkischen und bedeutet „Ohrfeige“ aber auch „Abziehen“.

„STOPP TOKAT!“ ist eine von Kreuzberger Polizisten ins Leben gerufene Netzwerkinitiative, die sich der Aufgabe stellt, auf präventivem Weg zur Verringerung von Raub- und Gewalttaten zu sorgen.

Alle Aktivitäten müssen erlebbar wirksam sein, sie sollen aber auch gleichzeitig von den zu erreichenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen akzeptiert und verinnerlicht werden. Dazu sollen Maßnahmen ergriffen werden, die mittel- und langfristig von Nachhaltigkeit und hohem gesellschaftlichen Konsens geprägt sind.

Die Netzwerkinitiative „STOPP TOKAT!“ möchte Gewalttaten, insbesondere Raubtaten im Kiez deutlich verringern. Aufklärung soll der Verharmlosung und Bagatellisierung entgegen wirken. Raub ist eine schwere Straftat mit oft bleibenden Folgen für die Opfer. Dies soll sich stärker im Bewusstsein aber auch in den Wertvorstellungen junger Menschen wiederfinden.

Hierzu soll ein Netzwerk aus Betroffenen, Opfern wie Tätern, aber auch engagierten Personen und Institutionen aus allen Bereichen des Lebens geschaffen werden. Ausgehend vom Kreuzberger Kiez will diese Netzwerkinitiative „STOPP TOKAT!“ für ein gewaltfreies Miteinander eintreten und mitarbeiten

Wünschenswerter Weise über die Grenzen des Kreuzberger Kiezes hinaus wollen diese Menschen und Institutionen, für und mit Menschen, gemeinsam für ein gewaltfreies Miteinander eintreten und mitarbeiten.

Allgemeine Selbstverpflichtung und Aktionsfelder

Der Unterzeichnende verpflichtet sich, in seinem Verantwortungs- und Tätigkeitsbereich durch Aktivitäten Maßnahmen zur Senkung der Anzahl von Raubtaten beizutragen.

Aktivitäten sind beispielsweise in folgenden Bereichen möglich:

  • Initiierung von Werbung für die Netzwerkinitiative „STOPP TOKAT!“ in allen Medien
  • Aktives Mitgestalten von Info-Veranstaltungen bei Kiezfesten, jugendorientierten Events
  • Betreuungen in Schulen und Jugendtreffs
  • Schaffen von attraktiven Freizeitbeschäftigungen
  • Aufzeigen der Folgen von Raubtaten in Zusammenarbeit mit Institutionen der Rechtspflege
  • Aufklären und Unterstützen von Eltern, Lehrern und Schülern

Konkrete Maßnahmen und Aktionen

Polizei Berlin, A 52/A 53     gez. F. Schattling/G. Menzel

Die Berliner Polizei, hier die  Kreuzberger Abschnitte 52 und 53, werden folgende Beiträge innerhalb der Netzwerkinitiative „Stopp TOKAT!“ zur Senkung der Anzahl der Raubtaten leisten:

  • Beratung und Unterstützung der Schulen zum Thema „Raub“
  • Gesprächsbereitschaft und -führung an erkannten deliktspezifischen Orten mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  • Opferberatung
  • Einrichten eines Beratungstelefons
  • Transparente Darstellung der Entwicklung von Raubtaten in Kreuzberg
  • Einbinden von Bewohner- und Kiezinitiativen, Sozialraum AG, Behörden und Institutionen des öffentlichens Lebens
  • Zielgerichtete Beratung durch die Präventionsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Abschnitte 52 und 53 in Konfliktfällen bei Eltern, Lehrern und Schülern. Bestärken der Betroffenen in den Interventionsmöglichkeiten

Jüdisches Museum Berlin    gez. Dr. Klopsch

Durchführen eines Wettbewerbs an Kreuzberger Schulen mit dem Ziel, ein Logo für die Netzwerkinitiative „Stopp TOKAT!“ zu finden

  • Beratung der Schulen und Schüler durch Grafiker in der Erstellung der Logos
  • Auswahl der Preisträger durch eine Jury
  • Prämierung der Preisträger
  • Die Gewinner werden zu einem späteren Zeitpunkt in das JMB eingeladen.

Volker-Reitz-Stiftung     gez. Burkhard v. Walsleben

  • Finanzielle Unterstützung für die Preise beim Logo-Wettbewerb in 2007
  • Weitere Finanzzuschüsse, insbesondere für die Öffentlichkeitsarbeit im Folgejahr

Amstaff/Murderbass und "Bass Sultan Hengzt":   gez. HeiDe Nagel

  • Kurzer Live Auftritt mit zwei Musiktiteln bei der Preisverleihung am 25.10. und Autogrammstunde
  • Unterstützen der Öffentlichkeitsarbeit für die Preisverleihung am 25.10.
  • Kurzer Live Auftritt mit zwei Musiktiteln und Autogrammstunde an einer Kreuzberger Schule am 26.10.
  • Durchführen eines Rap-Workshops an einer Kreuzberger Schule im Frühjahr 2008

Bundesdruckerei GmbH     gez. Dr. Claudia Thamm

  • Finanzielle Unterstützung für die Preise beim Logo-Wettbewerb in 2007
  • Unterstützung der Initiative in Zusammenarbeit mit dem Polizei SV durch ……… Veranstaltungen und gemeinsame Aktionen in 2008

Lichtjugend e.V.      gez. Abbas Schulz

  • Durchführung und Ausgestaltung mehrerer Diskussionsveranstaltungen in regelmäßigen Abständen
  • Beratungsangebote/Sprechstunden für Eltern, Kinder, Jugendliche, Lehrer und Erzieher auf Anfrage
  • Unterstützen und Vermitteln im Kontakt mit auffälligen Jugendlichen
  • Jugendliche werden an deren Treffpunkten von Mitarbeitern unserer Organisation angesprochen, um diese für die Problematik zu sensibilisieren, sie aufzuklären, bzw. erzieherische Gespräche zu führen
  • Nach freien Kapazitäten Einrichten und Betreuen eines Infostandes bei Straßen- und Stadtteilfesten
  • Vorsorge in der Thematik im Rahmen der Gefängnisseelsorge
  • Aufgreifen der Thematik im Rahmen der Schuleinsätze und bei Moscheeführungen
  • Im Rahmen unserer Jugendarbeit sowie religiöser Betreuung werden wir weiterhin Eltern wie Jugendliche für dieses Thema sensibilisieren und versuchen, das Bewusstsein hierfür zielgerichtet zu schärfen

DAUG Deutsch-Arabische Unabhängige Gemeinde gez.  Nader Khalil

  • Durchführung und Ausgestaltung mehrerer Diskussionsveranstaltungen bis August 2008
  • Beratungsangebote/Sprechstunden für Eltern, Kinder, Jugendliche, Lehrer und Erzieher bis August 2008
  • Einrichtung eine Infostandes bei Straßen- und Stadtteilfesten
  • Teilnahme an gezielten Veranstaltungen gemeinsam mit der Polizei an zwei Kreuzberger Schulen

DITIB         gez. Ender Cetin

  • Durchführung und Ausgestaltung mehrerer Diskussionsveranstaltungen in regelmäßigen Abständen
  • Beratungsangebote/Sprechstunden für Eltern, Kinder, Jugendliche, Lehrer und Erzieher
  • Unterstützen und Vermitteln im Kontakt mit auffälligen Jugendlichen
  • Jugendliche werden an deren Treffpunkten von Mitarbeitern unserer Organisation angesprochen, um diese für die Problematik zu sensibilisieren, sie aufzuklären, bzw. erzieherische Gespräche zu führen
  • Gemeinsame Freizeitaktivitäten in musikalischer Hinsicht und Ausflüge mit Jugendlichen und Kindern werden initiiert.
  • Moscheeführungen in der Sehitlik-Moschee am Columbiadamm
  • Integrationsveranstaltungen in den Räumlichkeiten der DITIB
  • Besuche an Schulen, wo es Schwierigkeiten mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund gibt, evtl. auch mit dem Imam für Aufklärungen
  • Kontakte mit den Eltern pflegen

Türkische Gemeinde zu Berlin     gez. Taciddin Yatkin

  • Durchführung und Ausgestaltung von 4 Diskussionsveranstaltungen im Jahr 2008
  • Weitgehend tägliche Beratungsangebote/Sprechstunden für Eltern, Kinder, Jugendliche, Lehrer und Erzieher
  • Einrichtung eines Infostandes bei Straßen- oder Stadtteilfesten z.B. beim Internationalen Kinderfest 2008
  • Unterstützen der Öffentlichkeitsarbeit unter Nutzung der Verbindungen der Türkischen Gemeinde zu Berlin und seinen Verbindungen zu TD 1 und türkischen Zeitungen

Islamische Föderation in Berlin    gez. Burhan Kesici

  • Durchführung und Ausgestaltung von Diskussionsveranstaltungen nach Absprache
  • Jugendliche werden an deren Treffpunkten von Mitarbeitern unserer Organisation angesprochen, um diese für die Problematik zu sensibilisieren, sie aufzuklären, bzw. erzieherische Gespräche zu führen
  • Organisation von zwei Veranstaltungen, bei denen Polizei und Jugendliche sich über die Problematik des „Abziehens“ in direkter Kommunikation austauschen können.
  • Unterstützung durch Informationen über die Imame an die Jugendlichen

Carl-Friedrich-Zelter-Schule    gez. Robert Hasse

  • Die Carl-Friedrich Zelter-Schule beteiligt sich an dem Projekt „STOPP TOKAT!“ durch die intensive Arbeit und Aufklärung der Schülerinnen und Schüler in der Schule durch Projektveranstaltungen und Projekttage zur Thematik
  • Es ist beabsichtigt, durch eine intensive Zusammenarbeit mit der Polizei und durch eine positive Grundhaltung nach außen, eine Befriedung der Jugendlichen in der unmittelbaren Umgebung der Carl-Friedrich-Zelter-Schule zu erzielen.

MehrGenerationenHaus Wassertor   gez. Gunter Fleischmann

  • Info-Veranstaltungen zum Thema Raub, Waffen etc. für die unterschiedlichen Zielgruppen im Haus (Eltern, Jugendliche Initiativen) in Kooperation mit der Polizei
  • Aufstellen eines Regelkatalogs für die Nutzung der Räumlichkeiten und das Miteinander im Haus, um Regelverstöße zu verhindern und ggf. zu sanktionieren
  • Förderung der Vernetzung mit anderen Institutionen im Gebiet
  • Öffentlichkeitsarbeit für die Netzwerkinitiative „STOPP TOKAT!“ u.a. auf der geplanten Homepage

Mitglieder des Abgordnetenhauses  gez. Bilkay Öney, Özcan Mutlu, Tom Schreiber, Kurt Wansner

  • Unterstützung der Netzwerkinitiative „STOPP TOKAT!“ durch Netzwerktätigkeiten und das Schaffen von Kontakten zu Institutionen mit Migrantionshintergrund, Schulen, Behörden und Ämtern
  • Anwerben von Unterstützern für Sachmittel
  • Mitwirkung und Schaffen von Kontakten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit

Gloria Event      gez. Ramazan Kilic

  • Unterstützung der Netzwerkinitiative „STOPP TOKAT!“ durch kostenlose Überlassung der Räumlichkeiten in der Markgrafenstraße 67 zum Zwecke der Logo-Präsentation und Preisverleihung am 25.10.2007
  • Ausstatten des Veranstaltungsraumes für die Präsentationszwecke von bis zu 200 Teilnehmern, ggf. unter Einbeziehung von alkoholfreien Erfrischungsgetränken
  • Aufstellen einer Bühne in Verbindung mit Amstaff/Murderbass (Management) und "Bass Sultan Hengzt" für dessen Auftritt
  • Auch für zukünftige Veranstaltungen der Netzwerkinitiative „STOPP TOKAT!“ in den Folgejahren kann bis zu einem Mal im Kalenderjahr der Raum auf Anfrage kostenlos genutzt werden

Murat Topal, Comedian      gez. Murat Topal

  • Unterstützung der Netzwerkinitiative „STOPP TOKAT!“ durch einen kostenlosen Kurzauftritt am 25.10.2007 bei der Präsentation des Logos für die Netzwerkinitiative
  • Unterstützung der Netzwerkinitiative „STOPP TOKAT!“ durch einen kostenlosen Einsatz mit Kurzauftritt zum Thema von „STOPP TOKAT!“ an einer Kreuzberger Schule am 26.10.2007
  • Bis zu drei weitere Auftritte jeweils in 2008 und 2009 an Kreuzberger Schulen und Jugendeinrichtungen
  • Kostenloser Live Auftritt im Jugendclub „Naunynritze“ im Jahr 2008 nach terminlicher Absprache

Alte Feuerwache e.V., KiJuKuZ     gez. Wieczorek

  • Kinder und Jugendliche werden für diese Problematik sensibilisiert und es wird Hilfestellung und Unterstützung angeboten, gegebenenfalls werden sie an andere Institutionen weitervermittelt. Dieses Angebot richtet sich an die Betroffenen, aber auch an die TäterInnen:
  • Die Sensibilisierung für die Problematik geschieht auf verschiedenen Ebenen:
    • Innerhalb der pädagogischen Arbeit wird explizit zu diesem Problemfeld die Stärkung des Selbstwertgefühls und das Ermutigen sich Hilfe und Unterstützung zu holen in den Fokus gestellt
    • Durch sportliche und kreative Aktivitäten: z.B. Hip-Hop Workshops über mehrere Monate, Anti-Gewalt-Trainings etc. werden Kinder und Jugendliche angeregt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen
    • In näherer Zukunft ist eine Hip-Hop Veranstaltung geplant, welche „STOPP TOKAT!“ thematisiert

Cengiz Koc, Boxer        gez. Cengiz Koc

  • Unterstützung der Netzwerkinitiative „STOPP TOKAT!“ durch gewaltabschöpfende Gespräche mit Schülerinnen und Schülern an der Eberhard-Klein-Oberschule in Zusammenarbeit mit Polizeibeamten und Lehrern am 26.10.2007
  • Weitere unterstützende Gespräche auch in 2008 und 2009 an Kreuzberger Schulen mit den A 52/A53 nach vorhergehender Absprache


Kirchliche Arbeit im Polizei- und Zolldienst    gez. Reinhard Voigt, Polizeipfarrer

  • Unterstützung der Netzwerkinitiative durch ein gemeinsames Seminar zur Stress- und Konfliktbewältigung für Kreuzberger Jugendliche gemeinsam mit Polizisten aus Kreuzberg. Das Seminar wird im Rahmen eines dreitägigen Kletterseminars in der sächsischen Schweiz in 2008 durchgeführt.

Otto-Wels-Grundschule    gez. Nicole Fandke

  • Beratung und Unterstützung der Eltern und Schüler zum Thema
  • Anti-Gewalt-Training mit dem Abschnitt 53
  • Konfliktmanagement in der Schule
  • Mediation
  • Prävention im Rahmen von Unterrichtseinheiten „Soziales Lernen“
  • Die Kiezdetektive (Klasse 4d) kümmern sich um ihren Kiez


Hertha BSC        gez. Felder

  • Unterstützung der Netzwerkinitiative „STOPP TOKAT!“ durch kleinere Kartenkontingente von HERTHA BSC zu ausgewählten Heimspielen im Olympiastadion bei themenbezogenen Veranstaltungen mit Jugendlichen
  • Bei Veranstaltungen mit der Netzwerkinitiative „STOPP TOKAT!“ im Rahmen von Events mit Jugendlichen werden HERTHA-Fanartikel zum Beispiel für Tombolas zur Verfügung gestellt
  • Nach Maßgabe vorrangig sportlicher und terminlicher Aspekte werden in besonderen Einzelfällen auch prominente Mitglieder von HERTHA BSC zu Gesprächen mit Jugendlichen zum Thema „STOPP TOKAT!“ eingeladen, um so den Dialog zu fördern

Bezirksamt Friedrichshain- Kreuzberg/ Jugendamt    gez. Dr. Franz Schulz

Das Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg hat und wird  sich in folgender Weise aktiv beteiligen:

Mitglieder der Netzwerkinitiative „Stopp Tokat“ – Polizeibeamte und Präventionsbeauftragte- sind in den Sozialraum-Arbeitsgemeinschaften (Sozialraum-AG’s) ständige Mitglieder. In allen Kreuzberger Regionen wurde die Initiative vorgestellt und mögliche Teilnahmen und Aktionen besprochen. Damit ist die Initiative vielen Vereinen, Trägern der Jugendhilfe, Kita´s und Schulen bekannt gemacht worden. Die einzelnen Projekte werden aktiv auf die Netzwerkinitiative zugehen und im Rahmen ihrer Arbeit, Schnittstellen zum Thema Tokat erkennen und durch Aktivitäten für das Thema weiter sensibilisieren. Mögliche Formen sind:

  • Beratung und Unterstützung
  • Informationsveranstaltungen zum Thema Raub und Folgen von Raubtaten
  • Einbringung des Themas in die Projektarbeit
  • Zielgerichtetes Einbinden der Präventionsmitarbeiter bei Konflikten
  • Thematisierung von Raubtaten in die Arbeit mit Schulen (Schulprojektwochen)
  • Entwicklung von gemeinsamen Aktivitäten auf sozialräumlicher Ebene bei Veranstaltungen, Festen.
  • Der Stand der Kooperation mit der Netzwerkinitiative, die Einbeziehung dieser in die präventive Arbeit von Trägern und Projekten wird in den Sitzungen der Sozialraum- AG’n behandelt .

In der Region I, vorbereitet durch die Arbeitsgruppe Jugendgewalt, wird in 2008 ein Fachtag zum Thema „Erfolgreiche  Praxis in der Arbeit mit Jugendgewalt“ geplant, auf dem die Initiative „Stopp Tokat“ einbezogen wird.

Berliner Fussball-Verband   gez. Markus Ombeck

  • medienwirksame Chartaunterzeichnung gemeinsam mit Hertha BSC und BFC Türkiyemspor in der Halbzeitpause des NOFV-Oberligaspiels der beiden Vereine am 24.02.2008
  • Präsentation des Projektes Stopp Tokat auf dem Integrationsfest des BFV am 05.04.2008
  • Aufklärung von Vereinsfunktionären und Trainern im Rahmen des Ausbildungsganges zu Vereinassistenten und im Rahmen von Kurzschulungen für Übungsleiter
  • Angebot der gemeinsamen Aufklärung von Trainern und Betreuern vor Ort in den Vereinen der Zielgruppe
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit durch bestehende Kontakte und Projekte
    up
     

Kick – Sport gegen Jugenddelinquenz  gez. Thomas Martens

Das Berliner Projekt „KICK – Sport gegen Jugenddelinquenz“ verpflichtet sich zur aktiven Teilnahme in der Netzwerkinitiative „Stopp Tokat“ insbesondere mit seinem Kreuzberger Standort. Die folgenden Aktivitäten und Maßnahmen sind vorgesehen.

Aktive Mitgestaltung bei jugendorientierten Events wie z.B. Fußballturniere, MyFest und anderen Sportaktivitäten

  • Durchführung von gewaltpräventiven Veranstaltungen an Schulen, teilweise in Kooperation mit den Präventionsbeauftragten der Berliner Polizei
  • Integration von Kindern und Jugendlichen in attraktive Freizeitangebote am Sport Jugend Club Kreuzberg
  • Durchführung eines großen Jugend-Fußballturniers für Vereinsmannschaften mit Unterstützung des Polizeiabschnitts 52

Türkiyemspor Berlin e.V.  gez. Celal Bingöl

  • Präsentation des Projektes Stopp Tokat bei vereinseigenen Veranstaltungen und in Zusammenhang mit den Feiern zum 30-jährigen Bestehen
  • Angebot der gemeinsamen Aufklärung von Trainern und Betreuern vor Ort
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit durch bestehende Kontakte und Projekte
  • Durchführung und Ausgestaltung von vier themenbezogenen Veranstaltungen in 2008
  • Ansprechen der Jugendlichen von Mitarbeitern des Vereins an deren Treffpunkten, um sie für die Problematik zu sensibilisieren, sie aufzuklären bzw. erzieherische Gespräche zu führen
  • Einrichtung eines Info-Standes im Katzbachstadion
     

KSF Anadolu Umutspor        gez.  Mehmet Koç

- Präsentation des Projektes STOPP TOKAT bei vereinseigenen Veranstaltungen.
- Angebot der gemeinsamen Aufklärung von Trainern und Betreuern vor Ort
- Durchführung und Ausgestaltung von zwei themenbezogenen Veranstaltungen
  in 2008
- Ansprechen der Jugendlichen von Mitarbeitern des Vereins an deren
  Treffpunkten, um sie für die Problematik zu sensibilisieren, sie aufzuklären
  bzw. erzieherische Gespräche zu führen
- Einrichtung eines Info-Standes in unserem Sportstätte Lohmühleninsel und
  Wiener Str.
 

S-Bahn Berlin GmbH                   gez. Ellen Karau

-
Gespräch- und Unterrichtsführung an den Schulen rund um S - Bahn
  Themen und deren Erscheinungen wie z.Bsp:
- Gefahren im Bahnbetrieb
- Beförderungsbedingungen
- Schadenswiedergutmachung u.ä.
- Unterstützung der Projekttage: wie Einladung von Schülerklassen in unsere
  Betriebswerkstätten
- Unterstützung bei weiteren Aktionstagen
- Mitwirkung und Schaffen von Kontakten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit

Fadi Saad

- Durchführen von Stopp-Tokat-Anti-Gewalt-Veranstaltungen an Kreuzberg Schulen    in Zusammenarbeit mit dem Polizeiabschnitt 53
- Lesungen an Schulen aus seinem Buch “Großer Bruder von Neukölln”
- Präsentation des Projektes STOPP TOKAT bei eigenen Veranstaltungen

Vorstand der PSD Bank Berlin-Brandenburg       gez. Norbert Atzler

- Finanzielle und mediale Förderung der Netzwerkinitiative
- Finanzielle Unterstützung der 1. X-Berg Jugendrally 2009
- Förderung der Initiative durch gemeinsame Aktionen 2010
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Deutsch Arabische Unabhängige Gemeinde
Hertha BSC
Türkische Gemeinde zu Berlin
Abgeordnetenhaus von Berlin
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